Zitat von TorstenGütschowAuch wenn ich Hansa nicht leiden kann: ich fänd`s schade. Ein weiterer Traditionsverein würde von der Bildfläche verschwinden.
Traditionsverein, Traditionsverein ... Ich kann's nicht mehr hören. Ist ein 60-jähriger Beamter gut, nur weil er seit 30 Jahren im gleichen Büro sitzt und deshalb "Tradition" hat?? NEIN! Und genauso wenig ist ein Traditionsverein gut, der seit Jahren mehr ausgibt als er einnimmt, eine inkompetente Vereinsführung hat und einen Trainer nach dem anderen verschleißt. (Siehe z.B. KSC) Bei Rostock kommt noch dazu, daß die Fans (nicht alle aber viele) intolerant und gewaltbereit sind.
Regio Nord ist gut genug für den Sauhaufen da oben.
Einerseits ist es ja schon so, dass auch wir froh sind, dass die 2. Liga in der nächsten Saison Vereine zu bieten hat wie Kaiserslautern, Hertha oder Dresden. Die bringen selbst Zuschauer mit und sorgen für Interesse in unserem Umfeld. Und auch die erste Liga lebt eben von ihren großen Clubs.
Aber es stimmt schon auch: auch ich habe nicht so wirklich Mitleid, wenn einer dieser "Traditionsvereine" Probleme bekommt. Denn eigentlich haben ja gerade diese Vereine die besten Voraussetzungen - mit einer größeren Fanbasis in einer meist großen Stadt mit meist größerem Sponsoreninteresse. Oftmals hat man dort eben über Jahre über die eigenen Verhältnisse gelebt. Und dass die angehäuften Schulden dann z.B. die öffentliche Hand tragen soll, wie dies ja in anderen Ländern z.T. der Fall ist, das kann es dann auch nicht sein.
Zitat von SVS_2010 Traditionsverein, Traditionsverein ... Ich kann's nicht mehr hören. ....
Dann wünsche ich dir für diesen geschriebenen Käse, dass dein Verein in einer Liga zusammen mit RB Leipzig, Wolfsburg, Hoffe und so weiter spielt. Das werden dann tolle Begegnungen von Klubs mit finanziellem Background und jeder Menge Erfolgszuschauern. Gibt garantiert gewaltfreie Großereignisse und die nett zurechtgemachten Damen auf der Haupttribüne winken bei jedem Eckball mit den Sponsorenfähnchen - vorausgesetzt, man erklärts ihnen vorher. Meine Horrorvorstellung: Hoffenheim spielt im der Euro-League, und es fahren 15 Hanseln nach Brüssel oder Kopenhagen.
Zum Thema Sponsoreninteresse: ich denke nicht, dass Hansa da auf Rosen gebettet ist. Allein schon wegen seines schlechten Images, was gewaltbereite "Fans" angeht. Nicht umsonst zieht sich der Trikotsponsor jetzt nach der Saison zurück. Und wegen der Finanzen muss ich anmerken, dass mir spontan nur sehr wenige Vereine in Deutschland einfallen, die sich mal ein paar wirtschaftliche Böcke hintereinander erlauben können - oder wo der erhoffte sportliche Erfolg ausbleibt. Da steht halt kein Gönner, Mäzen oder sonstiger Macher dahinter, der notfalls mal den Geldbeutel öffnet.
Rostock hat eine recht gute Jugendabteilung samt Internat, wo auch regelmäßig Talente hervor gehen. Das nützt aber nichts, wenn die besten 14-15 jährigen Kerle von den finanzstarken Klubs beizeiten abgeworben werden (incl Eltern).
Also, SVS 20_10, für mich haben solche Fußballklubs wie z. B. Rostock, Jena, Kaiserslautern oder Dynamo Dresden durchaus ihre Daseinsberechtigung. Hinter ihnen steht meist eine ganze Region, die Fans jubeln oder leiden mit den Vereinen mit, sind bei Auswärtsspielen (ohne gesponserte Busse!!!) zahlreich am Start und sorgen im Stadion für den entsprechenden Rahmen. Mancher gibt sogar das letzte Hemd, nur dass er ins Stadion gehen und seine Lieblinge anfeuern kann. Das mit den gewaltsuchenden Fans sehe ich allerdings auch kritisch. Aber bei 10.000 Fans sind 1 Prozent Kategorie B auch gleich mal 100 Chaoten. Und weißt du, wer da am wenigsten dafür kann? Der jeweilige Verein selber; vieles wird von der Presse genutzt, um gute Stories zu verkaufen.
Ich bin in vielen Punkten bei dir TorstenGütschow. Der Fußball lebt von Tradition und von den großen Namen. Und natürlich ist es schade wenn es "Tradionsvereine" aus welchen Gründen auch immer nicht mehr packen in den ersten beiden Profiligen mitzuspielen ( wobei das für HansA persönlich bei mir jetzt nicht gilt ). Eine Liga nur mit Vereinen à la Hoffenheim, RB Leipzig, Wolfsburg, Leverkusen, Ingolstadt etc würde das Interesse am Fußball ( Sponsoren, TV Verträge, Stadionbesucher, etc) deutlich schrumpfen lassen. Auch wir freuten uns auf das Pokalspiel gegen Borussia Dortmund doch viel mehr als das gegen Fürth oder Augsburg der Fall war. Und die schwarz-gelben sind auch richtige Geldvernichter in den letzten Jahren gewesen... Trotzdem sehe ich es kritisch Vereine durch Steuergelder kurzfristig am Leben zu halten. Das sind keine Aufgaben des Staates auch wenn da teilweise ziemlich viele Fans ( und aus Sicht der Politiker, die über Steuergelder entscheiden, potentielle Wähler) hinter den Vereinen stehen.
Noch was zu Traditionsvereinen. Wir, der SV Sandhausen, sind zwar ein Tradtionsverein im Amateurfußball und waren immer in den obersten Amateurligen vertreten, im Profifußball sind wir das aber eindeutig nicht. Ich kann verstehen, wenn Fans aus Kaiserslautern, Berlin, München, Dresden oder St.Pauli lieber Offenbach, Osnabrück oder Chemnitz in der 2. Liga sehen würden anstatt den SVS. Aber was auch zum Fußball gehört ist die klassische David-Goliath Geschichte. Der kleine Underdog gegen den übermächtigen Gegner. Das gibt es meist nur noch im DFB Pokal jetzt aber auch in der zweiten Liga. Wir haben noch keine hypermoderne Fußball Arena, sondern ein altes umgebautes Oberliga Stadion. Wir haben noch keine 1000 Fans die regelmäßig auswärts fahren aber es werden mehr. Wir wollen als kleiner Dorfverein wie bisher schon offen gegenüber unseren Gästefans sein und vielleicht ist hier noch so eine Art "Biertrinken mit gegnerischen Fans im Biergarten vor dem Clubhaus" möglich, was bei großen Tradionsvereinen aufgrund von Sicherheitsbedenken der Polizei gar nicht mehr geht. Vielleicht ist es das was Sandhausen in der zweiten Liga dann auch ausmacht. Dorfverein, klein, vielleicht nicht so viele Zuschauer, aber sympathisch und ehrlich. Und vor allem, wir haben uns als kleiner Dorfverein sportlich für die 2 Liga qualifiziert ohne einen Geldgeber in der Größenordnung von Hoffenheim, RB Leipzig, Wolfsburg oder Ingolstadt in der Hinterhand zu haben. Klar bezahlen wir unsere Spieler schon lange nicht mehr mit Würstchen vom Metzger Balles und unser Präsident Machmeier nutzt natürlich seine Connections um Sponsoren zu gewinnen aber alles das ist nicht zu vergleichen mit den finanziellen Mitteln der oben genannten Vereine.
Zitat von TorstenGütschowAuch wenn ich Hansa nicht leiden kann: ich fänd`s schade. Ein weiterer Traditionsverein würde von der Bildfläche verschwinden.
Hansa soll ruhig runter! Wir wollen lieber ein Derby gegen den KSC als die Randalierer ( z.b ksc-rostock) Außerdem ist der KSC auch ein Traditionsverein ! also: in Liga 3 Aachen und Hansa !
auch ich kann das Gelabere von "Traditionsverein" nicht mehr hören!!!danke Freibeuter,ich gehe voll mit Dir!zudem hab ich nen Artikel aus "11 Freunde" zu diesem Thema ins Forum gestellt ... die grundsätzliche Frage ist:WAS IST EIN TRADITIONSVEREIN??? 1700 gegründet und 250 mal Meister?in der Oberliga Nord-West 10 mal Meister,aber nie aufgestiegen,weil in der Relegation verkackt?die teuersten Spieler der Liga im Kader und trotzdem nix erreicht?Stadtgröße über 350000 Einwohner und schon Tradition?Ein Stadion für 25000 Besucher vorhanden und schon Traditionsverein?Immer Randale von irgendwelchen Spackos als Tradition? he Leute-pustetet Euer Hirn mal wieder frei!!!für mich gibt es nur ganz wenige Vereine mit wirklicher Tradition und in Deutschland sind das genau 10 Stück... der ganze Rest ist erarbeitete Wichtigkeit oder was man immer dafür hält!
Dass öffentliche (Steuer-) Gelder wegen eines maroden Fußballvereins verschleudert werden sollen, find ich auch nicht okay. Trotzdem sollte man immer den Einzelfall sehen, oftmals hilft ein Darleen über eine kurze Durststrecke hinweg. Schließlich tragen die Vereine auch die Namen der Städte oder Regionen in die Öffentlichkeit. Ich behaupte, ne Stadt wie Kaiserslautern hätte ohne ihren Verein viel weniger Bekanntheit. Und Polizistenduzer 11, trotz deiner vielen Ausrufezeichen finde ich es eher unwichtig, wie sich Klubs als Traditionsverein definieren, oder ob sie sich überhaupt dafür halten. Vielleicht wird der Begriff ansich überbewertet. Aber Tatsache ist, dass, wie freibeuter richtig bemerkt hat, es ohne diese großen/etablierten Klubs viel langweiliger in der allgemeinen Fußballlandschaft wäre. Ihr spielt doch bestimmt auch lieber gegen Bayern als gegen Ingolstadt, Cottbus oder Paderborn (ja ich weiß... sollte nur ein Beispiel sein ).
Zitat von TorstenGütschowTrotzdem sollte man immer den Einzelfall sehen, oftmals hilft ein Darleen über eine kurze Durststrecke hinweg.
Da steckt zumindest immer ein großes Risiko drin. Wenn ein verschuldeter Verein mit einem Darlehen so leicht zu retten wäre - und dann im besten Fall auf die zugehörigen Zinsen zurückgezahlt würden - würde ja auch kein sonstiger Geldgeber (Banken) zögern, so ein Darlehen zu geben. Die öffentliche Hand sollte so ein Risiko mit Steuergeldern wirklich nur in ganz besonderen Ausnahmefällen eingehen. Wobei natürlich das mit dem Imagegewinn für eine Stadt prinzipiell schon richtig ist.
Zitat von TorstenGütschowIhr spielt doch bestimmt auch lieber gegen Bayern als gegen Ingolstadt, Cottbus oder Paderborn (ja ich weiß... sollte nur ein Beispiel sein ).
Gegen Hoffenheim würden wir übrigens in der übernächsten Saison ziemlich gerne spielen.
Zitat von TorstenGütschowDass öffentliche (Steuer-) Gelder wegen eines maroden Fußballvereins verschleudert werden sollen, find ich auch nicht okay. Trotzdem sollte man immer den Einzelfall sehen, oftmals hilft ein Darleen über eine kurze Durststrecke hinweg. Schließlich tragen die Vereine auch die Namen der Städte oder Regionen in die Öffentlichkeit.
ich mag einfach keine spanischen Verhältnisse ...!!!Gruß nach Dresden als leuchtendes Beispiel verfehlter Finanzpolitik,genau so die Bettelei von der Hansa-Kogge jetzt wieder...irgendwann bricht das ganze System zusammen und die UEFA will ab 2013 zumindest international den Schulden einen Riegel vorschieben-und das ist auch gut so!!! solange ein Verein solide wirtschaftet is mir egal,ob das Hintertupfingen oder sonst wer is!solche Chaoten wie zB Köln oder Frankfurt mit Dauerrandale haben für mich (trotz "Tradition") aufgrund ihres Verhaltens einfach keine Dseinsberechtigung in den ersten 3 Ligen-Basta!!!!
Natürlich ist es schöner gegen namhafte Vereine zu spielen als gegen Retortenklubs. Aber man muss auch sehen welche Vereine aus ihren Möglichkeiten das optimale herausholen. Für mich ist der SVS auch ein Traditionsverein , wir haben zwar nicht so viele Fans wie andere Klubs, dafür sind es sehr treue Fans, die den Verein schon lange unterstützen, auch schon in Oberliga-Zeiten. Wir haben auch ganz viele ältere Fans, die nicht auswärts fahren aber trotzdem mit dem Herz dabei sind und immer helfen, wenn sie gebraucht werden. Und bei uns werden die Fans nach dem Aufstieg auch zahlreicher werden und wenn wir nicht abheben oder wirtschaftlich unsinnige Dinge machen, dann werden wir als "David" viele Sympathien gewinnen wenn wir gegen die "Goliaths" der Liga spielen. Wer weiß, vielleicht sind wir dann in 10 Jahren auch ein sogenannter Traditionsverein.
Bei uns gab es auch schon Aktionen von Fans die absolut dämlich waren. Deshalb dann ganze Fanszenen zu verurteilen finde ich ziemlich daneben. Sowohl in Köln als auch in Frankfurt ist die große Mehrheit der Fans friedlich. Ja es gibt bei beiden Vereinen Chaoten wie bei vielen anderen Vereinen auch und die sollte man in die Schranken weisen. Aber den ganzen Verein deswegen die Dassein Berechtigung absprechen?
ich mag einfach keine spanischen Verhältnisse ...!!!Gruß nach Dresden als leuchtendes Beispiel verfehlter Finanzpolitik,genau so die Bettelei von der Hansa-Kogge jetzt wieder...irgendwann bricht das ganze System zusammen und die UEFA will ab 2013 zumindest international den Schulden einen Riegel vorschieben-und das ist auch gut so!!! solange ein Verein solide wirtschaftet is mir egal,ob das Hintertupfingen oder sonst wer is!solche Chaoten wie zB Köln oder Frankfurt mit Dauerrandale haben für mich (trotz "Tradition") aufgrund ihres Verhaltens einfach keine Dseinsberechtigung in den ersten 3 Ligen-Basta!!!!
Sorry, aber die vielen Ausrufezeichen machen deine Beiträge auch nicht besser. Da haben freibeuter und tommy 65 schon fundiertere Argumente geliefert. Leider gelingt es dir nicht, dich von deiner schwarz-weiß Sichtweise zu trennen, oder wenigstens etwas zu differenzieren. Was würdest du tun, wenn es deinem Verein mal nicht so gut ginge, würdest du spenden, würdest du dich von dem Elend abwenden? Oder gar die Fahne woanders hin drehen? Eigentlich kann man es sich nicht aussuchen.
Zitat von tommy65Natürlich ist es schöner gegen namhafte Vereine zu spielen als gegen Retortenklubs. Aber man muss auch sehen welche Vereine aus ihren Möglichkeiten das optimale herausholen. Für mich ist der SVS auch ein Traditionsverein , wir haben zwar nicht so viele Fans wie andere Klubs, dafür sind es sehr treue Fans, die den Verein schon lange unterstützen, auch schon in Oberliga-Zeiten. Wir haben auch ganz viele ältere Fans, die nicht auswärts fahren aber trotzdem mit dem Herz dabei sind und immer helfen, wenn sie gebraucht werden. Und bei uns werden die Fans nach dem Aufstieg auch zahlreicher werden und wenn wir nicht abheben oder wirtschaftlich unsinnige Dinge machen, dann werden wir als "David" viele Sympathien gewinnen wenn wir gegen die "Goliaths" der Liga spielen. Wer weiß, vielleicht sind wir dann in 10 Jahren auch ein sogenannter Traditionsverein.
dabei vollste Zustimmung! @TG: meinem Verein geht es gut,genau,weil wirtschaftlich gut gearbeitet und vorausschauend gearbeitet wurde!! und das ist genau der Unterschied zu manch anderen Vereinen in Deutschland... wir werden in Sandhausen mit Sicherheit nicht in schöner Regelmäßigkeit Leihgaben und Kredite von der Stadt verlangen wie in Dresden