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frans
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    • frans hat einen neuen Beitrag "28. Spieltag: SV Wehen Wiesbaden - SV Sandhausen" geschrieben. 27.05.2020

      Zitat von seppi850 im Beitrag #41
      Ja es hätte auch wieder ein 0:0 geben können, dann hätten wir ein richtiges Problem.


      Wenn's richtig dumm läuft, verlieren wir das Spiel sogar. Z.B. dann, wenn Knöll die Großchance in der ersten Halbzeit rein macht. Die Tabelle will ich mir in dem Fall tatsächlich gar nicht vorstellen.

      Andererseits könnte es schon eine gewisse Aussagekraft haben, dass jetzt zweimal nacheinander die 0 gehalten wurde, nachdem das vorher monatelang nicht mehr gelungen war. Vielleicht ist zumindest in der Defensive gerade noch rechtzeitig das für unseren Kader beste System gefunden worden. Wenn dann vorne auch in den nächsten Spielen hin und wieder einer reingestochert wird, ist letztlich alles gut.

    • frans hat einen neuen Beitrag "28. Spieltag: SV Wehen Wiesbaden - SV Sandhausen" geschrieben. 27.05.2020

      Zitat von Alex im Beitrag #39
      ich renn dann doch eher nicht in den Laden aufgrund des zweifelsohne schönen Anlasses


      Vom Reinrennen würde ich bei unserem Fanshop generell eher abraten, selbst bei offener Tür: So schmal wie der Laden ist, reicht es dir vor der Theke vermutlich nicht mehr zum Abbremsen.

    • frans hat einen neuen Beitrag "28. Spieltag: SV Wehen Wiesbaden - SV Sandhausen" geschrieben. 27.05.2020

      Zitat von Alex im Beitrag #36
      und ich sehe so 1:0 durch Kimmich, nee auch 1:0 durch Diekmeier


      Ja, wie sagt man doch so schön: Der SVS ist der FC Bayern der 2. Liga.

      Oder so ähnlich...

    • frans hat einen neuen Beitrag "Uwe Koschinat" geschrieben. 22.05.2020

      Rechnet man gegen den einen Assist die Tore auf, die wir über unsere rechte Seite durch Konter des Gegners nach erfolglosen Vorstößen von Diekmeier kassiert haben, sieht es sogar richtig dünn aus. Trotzdem mache ich Diekmeier keinen Vorwurf, bin im Gegenteil nach wie vor sehr froh drum, dass wir ihn haben.

      Ich bleibe dabei: Insbesondere hat das Duo Diekmeier/ Gislason auf der rechten Seite super funktioniert. Dass wir das in diesem Jahr nur noch sehr selten gesehen haben, ist für mich eine Hauptursache für den Leistungs- und Punkteabfall im Vergleich zur Rückrunde 2018/19. Das lässt sich selbst schon im Kleinen beobachten: Beispielsweise standen in Karlsruhe beide auf dem Platz. Das einzige Gegentor haben wir dann exakt in dem Moment - über die rechte Seite - kassiert, als Rurik kurzzeitig wegen einer Kopfverletzung draußen war.

      Ob es tatsächlich - warum auch immer - berechtigt oder sogar notwendig ist, Gislason auf der Bank schmoren zu lassen, kann ich aber nicht abschließend beurteilen.

    • frans hat einen neuen Beitrag "Allgemeines in Liga 2" geschrieben. 17.05.2020

      Auch hier: Alle Jahre wieder... Nachdem wir gestern das 0:3 kassiert haben, war ich noch so naiv zu denken, vielleicht punkten wenigstens der KSC und Wiesbaden nicht. Aus der Erfahrung der letzten Jahre hätte ich es besser wissen müssen. Auf Schützenhilfe selbst der Aufstiegskandidaten können wir nicht zählen, wir müssen selbst die 40 Punkte holen. Im Moment weiß ich aber nicht so recht, wo die herkommen sollen.

    • frans hat einen neuen Beitrag "26.Spieltag Erzgebirge Aue - SV Sandhausen " geschrieben. 16.05.2020

      Nach 2 Monaten Pause eine nahtlose Fortsetzung unserer Serie.

      Coronakrise hin, Geisterspiele her: Man kann sich drauf verlassen, dass der SV irgendwann in der Saison einen Negativlauf hat, bei dem man jeglichen Glauben an den Klassenerhalt verlieren kann. Es bleibt nur die Hoffnung, dass es auch diesmal irgendwann die Wende gelingt und es am Ende wieder reicht. Zumindest das heutige Spiel gibt mir aber diese Hoffnung noch nicht.

      Bei der Aktion von Diekmeier geben wohl 90% aller Schiedsrichter Elfmeter. Ebenso belassen es von denen dann aber wohl auch 90% bei einer gelben Karte. Ist es deshalb eine klare Fehlentscheidung, bei der der Kölner Keller einschreiten MUSS? Grauzone, wie so vieles bei diesem vermaledeiten Videobeweis.

    • frans hat einen neuen Beitrag "Auswirkungen von Corona auf den Fußball" geschrieben. 16.05.2020

      Dass die weltweite Aufmerksamkeit gerne mitgenommen wird bzw. sogar ein unterstützendes Argument für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs ist, das wird ja auch offen von der DFL ausgesprochen - einerseits sicher mit Blick auf die ureigenen Vermarktungsinteressen, andererseits im großen Maßstab etwas überspitzt ausgedrückt nach dem Motto "Schaut her, wie gut unser Land die Krise in den Griff bekommen hat, wir können jetzt schon wieder Fußball spielen."

      Persönlich sehe ich das nicht als komplett verwerflich an, halte das damit verbundene Risko wie schon an anderer Stelle erwähnt in der Gesamtabwägung für vertretbar. Wirklich wissen wer Recht hat, werden wir - wenn überhaupt - erst in der Nachbetrachtung.

      Was ich jedenfalls für überschätzt halte, sind die diesbezüglichen Zahlen. Dass das jetzt außerhalb von Deutschland (wie teils behauptet) wirklich hunderte Millionen oder sogar ein Milliardenpublikum aus den Sitzen reißt, wenn in Freiburg oder Leipzig wieder 22 Mann hinter dem Ball her laufen, wage ich sehr zu bezweifeln.

    • frans hat einen neuen Beitrag "26.Spieltag Erzgebirge Aue - SV Sandhausen " geschrieben. 16.05.2020

      Ja, frei übertragen wird heute die Konferenz der 1. Liga, morgen die der 2. Liga.

    • frans hat einen neuen Beitrag "26.Spieltag Erzgebirge Aue - SV Sandhausen " geschrieben. 15.05.2020

      So sehr ich mir die Situation in Fußball und Gesellschaft anders wünschen würde - an dieser Stelle kann man vielleicht ein bisschen was Positives abgewinnen:

      Etwas Nostalgie kommt auch bei mir dahingehend auf, dass in meiner Kindheit die Stadien der 1. und 2. Liga weit weg waren. Das typische Fußballerlebnis bestand in Radio hören am Samstag Nachmittag (Highlight die 15-minütige Schlusskonferenz, vorher oftmals nur die Torschützen genannt), später dann die Sportschau mit Kurzberichten (Anfang der 80er Jahre nichtmal von allen Spielen). Die Spielszenen wurden (wegen der kleineren Fernsehschirme mit unscharfem Bild) meist in Nahaufnahme gezeigt, in den damals meist nicht mal halbvollen Stadien mit Laufbahn und kaum Fangesängen dürfte wohl kaum Publikum im Fernsehen zu sehen und zu hören gewesen sein, vermutlich waren also das damalige Fußballgucken relativ nahe an den jetzigen Geisterspielen (auch wenn ich es nicht mehr so in Erinnerung habe). Und trotzdem habe ich die Bundesliga mit Begeisterung verfolgt und soweit möglich angesehen.

      In gewisser Weise stellt zumindest für mich die jetzige Situation - so unschön sie insgesamt ist - trotzdem ein gewisses Back to the roots dar: 1 Ball, 22 Mann, rundrum nix außer Fußball.

    • frans hat einen neuen Beitrag "Sandhäuser Papplikum und Umgang mit Dauerkarten bei den Geisterspielen" geschrieben. 15.05.2020

      Ich nehme an, dass die Variante "Geld zurück" bei individueller Kontaktaufnahme (s. "Offene Fragen") geklärt wird und gehe davon aus, dass der SV die - vermutlich wenigen - Fälle, die das haben möchten auch deutlich schneller bedient als es z.B. bei der Verzögerungstaktik so mancher Fluggesellschaft derzeit der Fall ist.

      Persönlich möchte ich mir das Geld nicht auszahlen lassen. Neben dem lokalen Gedanken (vgl. das Überleben hiesiger Geschäfte und Restaurants, indem ich dort Essen bestelle oder Gutscheine kaufe) spricht für mich z.B. dagegen, dass ich die Dauerkartenpreise immer sehr moderat empfunden habe, der Verein außerdem recht großzügig mit Freikarten, Freibier, Weißwurstessen, ... war - da mache ich jetzt gerne auch umgekehrt ein kleines "Geschenk" in einer besonderen Situation.

    • frans hat einen neuen Beitrag "Auswirkungen von Corona auf den Fußball" geschrieben. 10.05.2020

      In gewisser Weise habe ich da ein Déjà-vu: Auch im März sollte erst noch normal weitergespielt werden, dann zumindest einzelne Partien noch mit Zuschauern, dann auch die doch ohne - und dann am besten gar nicht mehr, weil (wie bei unserem Spiel in Aue) Leute im Umfeld positiv waren - und dann der ganze Spieltag und vielleicht auch die ganze Saison nicht mehr... Und so gehe ich tatsächlich auch eher davon aus, dass das mit dem Fertigspielen nicht klappen wird und dass vielleicht sogar schon der Wiederbeginn am nächsten Wochenende wieder komplett gekippt wird.

      Was mich in jedem Fall ärgert: Dass man wenn man jetzt - und auch in den nächsten Wochen - tausende Menschen testet, einige positive Fälle finden wird, war nach meinem Verständnis zu erwarten. Konnte man dann wirklich nicht schon im Vorfeld abklären, was dann in welchem Fall die Konsequenz sein wird? Im Fall welcher Vereine es also zum "Dresdner Modell" (alle 2 Wochen in Quarantäne) oder zum "DFL-Modell" (nur die positiv getesteten) kommen wird - und ob so letztlich die geplante Fortsetzung überhaupt möglich ist bzw. mit wie vielen Ausfällen man ggf. wo rechnen muss.

      Im Gegensatz zu Don Jorge hätte ich übrigens tatsächlich lieber das DFL-Modell. Warum?

      Nach allem, was man von vergleichbaren Testreihen weiß, gehe ich nämlich davon aus, dass man auch in jeder Schule und in jedem Betrieb vergleichbarer Größe einzelne Fälle finden würde, wenn man die gesamte Belegschaft alle paar Tage testen würde. Und wenn es sich dabei um weitgehend symptomlose Fälle handelt, ist dann das Risiko, dass dadurch Menschen angesteckt werden, zu denen diese letztlich doch eher recht losen Kontakt hatten, wirklich so groß, dass das die Schäden rechtfertigt, die man auf der anderen Seite anrichtet, wenn man gleich wieder den ganzen Laden dicht macht?

      Nach meinem Kenntnisstand kann diese Frage (Ansteckungsrisiko bei relativ losem Kontakt mit weitgehend symptomfreien Infizierten) - und auch viele weitere, die für wirklich verlässliche Einschätzungen relevant wären - derzeit niemand zuverlässig beantworten. Meist richtet man das Handeln nach meinem Empfinden dann derzeit so aus, dass man bei fehlender Sicherheit vom ungünstigsten Fall ausgeht und alle nur denkbaren Risiken ausschließen will. Man kann das so bewerten, ich akzeptiere diese Auslegung und halte mich dann auch an das, was daraus an Vorgaben und Einschränkungen resultiert. Persönlich hätte ich aber in vielen Fällen gerne eine andere Risikoabwägung, ganz explizit nicht nur im Fußball.

    • frans hat einen neuen Beitrag "Auswirkungen von Corona auf den Fußball" geschrieben. 08.05.2020

      Die meisten von uns teilen wahrscheinlich Argumente beider Seiten, nur in unterschiedlicher Gewichtung. Was mich jedenfalls in der öffentlichen Diskussion der vergangenen Wochen stört ist die Behauptung einer vermeintlichen Sonderrolle für den Profifußball. Ich sehe die an keiner Stelle:

      - nicht im Vergleich zum Breitensport: Selbstverständlich sollte erstmal dort, wo Menschen ihren Beruf ausüben und wo die Wirtschaft wieder ans Laufen gebracht werden muss, mehr erlaubt werden (ja, auch mit einem gewissen Risiko) als bei der reinen Freizeitgestaltung und der Verwirklichung von Hobbys. Vor allem halte ich nichts von dem Argument "Wie soll ich meinen Kindern erklären, dass die Profis wieder auf den Platz dürfen, das Bambinitraining aber noch warten muss?" Wenn das auch ansonsten der Maßstab ist (was beruflich tätige Erwachsene dürfen, muss ich doch auch jederzeit jedem Kind erlauben), dann können wir einpacken.
      - nicht im Vergleich zu anderen Sportarten: Unter den gleichen Auflagen dürften auch Eishockey oder Handball weitermachen. Bei denen spielen aber die Zuschauereinnahmen nun mal eine viel größere Rolle. Dass diese Ligen nicht weiterspielen, folgt letztlich also ebenso rein wirtschaftlichen Überlegungen.
      - nicht im Vergleich zu den Arbeitsauflagen in anderen Unternehmen: Auch wenn VW-Arbeiter wieder ans Band gehen und Schüler und Lehrer wieder in die Schule, nimmt man dafür in Kauf, dass sich diese Gruppen einem jetzt wieder erhöhten Infektionsrisiko aussetzen. Der Kontakt ist dort zwar nicht so eng, dafür begegnet man Tag für Tag doch wieder mehreren 100 Menschen, die man ansonsten nicht sehen würde, atmet trotz mehr Abstand die gleiche Luft und fasst die gleichen Dinge an. In allen Fällen versucht man nun, Einschränkungen vorzunehmen, die einerseits das Infektionsrisiko senken, andererseits zumindest ein halbwegs vernünftiges Weiterarbeiten ermöglichen. Schüler sitzen dafür weiter auseinander, man lässt sie teilweise Masken tragen und weniger vor Ort sein - Fußballer werden z.B. von Fans, Freunden, teils auch ihren Familien isoliert.
      - und leider auch nicht im Vergleich zum wirtschaftlichen Agieren in anderen Bereichen: Viele große Konzerne haben die letzten Jahre Milliardengewinne gemacht und können jetzt trotzdem bestenfalls wenige Wochen überbrücken. Wo im Fußball durch die Gehälter der Spitzenverdiener auf Kante genäht wurde, waren das woanders die Gehälter der Topmanager oder die Dividenden der Aktionäre. Verwässerte Spieltage, immer mehr Wettbewerbe, zunehmende Kommerzialisierung entsprechen der "Optimierung" weltweiter Produktionsketten in der Industrie. "Immerhin" schafft es der Spitzenfußball im Vergleich zu vielen Konzernen, ein "weiter unter anderen Voraussetzungen" nun ohne den Schrei nach Staatshilfe hinzubekommen. Nachhaltigkeit spielt aber leider hier wie dort keine große Rolle, was uns wohl in den nächsten Jahrzehnten auch jenseits der Coronakrise noch ganz ordentlich auf die Füße fallen wird.

      Gerade beim letzten Punkt würde ich mir sehr Änderungen wünschen. Letztlich liegt das aber an uns als Konsumenten, sowohl beim Fußball als auch in anderen Bereichen.

    • frans hat einen neuen Beitrag "Auswirkungen von Corona auf den Fußball" geschrieben. 22.04.2020

      Das Thema "Kurzarbeit bei Fußballprofis" wurde beim Kicker schonmal aufgegriffen: https://www.kicker.de/772652/artikel

      Ich hoffe, dass - ebenso wie in anderen Wirtschaftsbereichen - auch im Profifußball zumindest all die Vereine überleben, die außerhalb der Coronanotlage eigentlich auf soliden wirtschaftlichen Füßen standen. Zugleich hoffe ich sehr, dass das im millionenschweren Geschäft Spitzenfußball unter dem Strich ohne staatliche Subventionen gehen muss.

      Ich würde mir wünschen, dass man die aktuellen finanziellen Einschnitte dadurch auffängt, dass die Vereine Einmalzahlungen erhalten, z.B. nach einem Schlüssel, der eine Basiszahlung plus eine gewisse Staffelung entsprechend der aktuellen Fernsehgeldverteilung berücksichtigt. Die notwendigen Gelder könnte man durch einen Kredit erhalten, den man dann aus den Fernsehgeldern der nächsten 2-3 Jahre abbezahlt, bevor der jeweils verbleibende Rest an die Vereine verteilt wird.

      Und für die Zukunft wäre überlegenswert, dass man für unvorhergesehene Notfälle sogar eine Rücklage aus den Fernsehgeldern bildet und den Vereinen dann etwas weniger Geld zum Verpulvern bleibt.

      Eine Reduzierung der verteilten Fernsehgelder v.a. in der Spitze würde letztlich "nur" die Millionengehälter der Topverdiener etwas kappen - dadurch natürlich die Wettbewerbsfähigkeit der Bundesligavereine im internationalen Vergleich schwächen. Damit könnten ich und sicher auch viele andere Fans bei einem solchen Modell aber bestimmt gut leben. Trotzdem wird's wohl ein frommer Wunsch bleiben.

    • frans hat einen neuen Beitrag "Corona-Virus" geschrieben. 23.03.2020

      Sehr gute Initiative, die hoffentlich Resonanz findet. Die wirtschaftlichen Auswirkungen machen mir auch große Sorgen, das wird Einschnitte für alle geben und v.a. einzelne Branchen und Unternehmer besonders hart treffen. Jeder der kann sollte hier seinen Beitrag leisten, um die Folgen zumindest etwas abzufedern.

      Dieser Aufruf zur Solidarität gilt angesichts der Tatsache, dass man diese Situation wirklich nicht erwarten konnte, und somit auch hier mit den "normalen" Einnahmen der kommenden Monate kalkuliert wurde, kurzfristig auch für den Profifußball: im kleinen Maßstab dem einfachen Fan (keine Eintrittsgelder zurückfordern) und im größeren Maßstab dem hochbezahlten Spitzenfußballer bei Bayern oder Dortmund (Gehaltsverzicht für ein paar Monate dort auch gerne mal im 6-stelligen Bereich). Vielleicht sind darüber hinaus trotzdem noch staatliche Unterstüzungen sinnvoll. Im Gegensatz zum Restaurantbesitzer, Theaterschauspieler oder Taxifahrer würde ich aber vom System Profifußball erwarten, dass diese dann mittelfristig komplett zurückgezahlt werden - und zwar so, dass auch hier die großen (Vereine) den kleinen helfen.

      Um es zu konkretisieren (die Zahlen sind jetzt rein exemplarisch): Man könnte doch z.B. mit der Staatskasse eine Vereinbarung treffen, dass man jetzt meinetwegen 2 Mio pro Zweitligaverein und 5 Mio pro Erstligaverein erhält. Dann würde könnte man relativ sorglos durch die nächsten Monate kommen und müsste keine Mitarbeiter entlassen. Zugleich könnte man zusichern, von den TV-Geldern diesen Betrag (oder gerne auch das Doppelte oder Dreifache, um ein gesellschaftliches Zeichen zu setzen) in den kommenden 2-3 Jahren aus den dann ausgezahlten TV-Geldern zurückzuzahlen, bevor der Rest an die Vereine verteilt wird. Und bei der Verteilung dann bitte so umplanen, dass die Gelder v.a. bei den Spitzenvereinen gekürzt werden (und das sage ich als Bayernfan).

      Die mittelfristige Konsequenz wäre letztlich dann nur die, dass sich die Spitzenvereine bei Ablösesummen und Gehälter nicht mehr in den aktuell wahnwitizigen Dimensionen überbieten könnten, manch Topfußballer also vielleicht nur noch 5 statt 10 Mio. Jahresgehalt hätte, letztlich also zugleich eine Rückkehr zu etwas mehr Normalität da wäre. Der Fußball, den wir sehen würden, wäre trotzdem noch genausogut - zumindest dann, wenn man sich im Idealfall europaweit auf so ein Vorgehen verständigen könnte. Selbst wenn letzteres nicht der Fall wäre und man einen solchen Schritt nur innerhalb von Deutschland gehen könnte, wäre es die Sache mehr als Wert - dann wäre es zumindest mir auch völlig egal, wenn dadurch die Bundesligavereine über einige Jahre auf europäischer Bühne abgehängt wären.

    • frans hat einen neuen Beitrag "Corona-Virus" geschrieben. 22.03.2020

      Ja, derzeit über verpasste Fußballspiele zu jammern, wäre wirklich unangebracht. Trotzdem zeigt sich gerade auch beim Thema Fußball, wie sich innerhalb von Tagen alles geändert hat. Beispiele:

      Für den 4.4. war eigentlich geplant, dass ich meinen Sohn nach Frankfurt zum Flughafen bringe, dann das SV-Auswärtsspiel in Wiesbaden schaue und dort danach noch Freunde treffe. Vor 3 Wochen noch völlig normale Vorhaben, heute eine Kombination aus 3 völlig abwegigen Gedanken.

      Im Februar hat es mich noch geärgert, dass beide SV-Heimspiele dorthin terminiert wurden, wo ich an den Wochenenden andere Termine hatte. Jetzt würde ich es sofort unterschreiben, wenn mir jemand anbieten würde, dass ich in dieser Saison überhaupt noch ein SV-Heimspiel sehen kann. Auch wegen Fußball, ja - aber v.a. weil sich dann die Gesamtsituation erfreulich schnell entspannt hätte.

    • frans hat einen neuen Beitrag "26.Spieltag Erzgebirge Aue - SV Sandhausen " geschrieben. 14.03.2020

      ... und deshalb verstehe ich auch nicht, warum man nicht zumindest diesen einen Geisterspieltag noch durchgezogen hat, bei dem die Mannschaften ja im Prinzip eh schon vor Ort waren. Das Risiko für zusätzliche Infektionen heute/ morgen auf wenigen sehr geräumigen und gut durchlüfteten Plätzen mit jeweils 25 Akteuren (inkl. Schieds- und Linienrichtern), dazu noch ein paar Offiziellen außenrum wäre sicher um ein Vielfaches geringer gewesen als wenn man am Montag jetzt in BW nochmal Zigtausend Schüler und Lehrer zusammentreten lässt. Und in der Gesamtheitbevölkerung behaupte ich, dass das sogar die Infektionszahlen reduziert hätte, weil dann ein paar Millionen Leute brav im heimischen Wohnzimmer vor der Sky-Gratisübertragung gesessen hätten und davon jetzt viele eben irgendwo unterwegs sind.

      Nochmal: Ich kann alle Besorgnis verstehen, und will nichts verharmlosen. Bei vielen einzelnen Maßnahmen habe ich aber das Gefühl, dass nicht gründlich genug geschaut wird, ob das wirklich am Ende unter dem Strich etwas bringt.

    • frans hat einen neuen Beitrag "Saison 2019/20" geschrieben. 13.03.2020

      Ich gehe auch von einer Absage der EM aus. Und tatsächlich würde sie mir diesmal auch weniger fehlen als Bundesliga oder Champions League, die ich beide sehr gerne fortgesetzt sehen möchte. Dieses paneuropäische Konzept hat mir persönlich auch nie gefallen. In der aktuellen Situation kommt einem das aber entgegen: Denn es fällt sicher leichter, in mehreren Ländern jeweils einzelne Spiele in bestehenden Stadien zu streichen als z.B. Olympische Spiele abzusagen, für die in Tokyo eigens viele Milliarden für neue Sport- und Wohnstätten investiert wurden.

      Ohne EM wären ca. 6 Wochen gewonnen. Ob in diesem Zeitraum wirklich schon die Infektionswelle durch ist, ist die große offene Frage der kommenden Wochen, nicht nur für den Fußball. Weitere 2 Wochen könnte man z.B. dadurch gewinnen, dass man Viertel- und Halbfinalspiele von Europa League und Champions League in jeweils nur einer einzigen Partie austrägt - dann könnte man dafür 2 englische Wochen in den Ligen einlegen.

      In jedem Fall müssen wir wohl davon ausgehen, dass man nun erstmal die Entwicklung bis Anfang April abwarten wird und auch in den darauffolgenden Wochen so wie schon in den letzten Tagen jeweils sehr kurzfristig (um)entschieden wird, wie es weitergeht.

    • frans hat einen neuen Beitrag "Corona-Virus" geschrieben. 13.03.2020

      Zitat von Don Jorge im Beitrag #44
      ...und schon isses so weit: 1. und 2. Bundesliga stellen ab Dienstag ihren Betrieb ein. Erstmal bis zum 2. April.


      Ja, seit gestern geht die Tendenz eindeutig dahin, dass jetzt tatsächlich für 3-4 Wochen alles nur Erdenkliche dicht gemacht wird und dass wir den italienischen oder chinesischen Verhältnissen zumindest nahe kommen. Mal schauen, was heute noch so alles verkündet wird.

      Wenn man jetzt wirklich konsequent ist und z.B. Schulschließungen nicht auf einzelne Bundesländer beschränkt, könnte ich mir auch tatsächlich vorstellen, dass das nachhaltig Erfolg hat.

    • frans hat einen neuen Beitrag "Corona-Virus" geschrieben. 13.03.2020

      Ok, dann muss ich es wohl machen.

      Im Ernst: Wir würden uns glaube ich alle viel lieber über Fußball und die nächsten Spiele unterhalten. Und hier leugnet ja keiner die Ernsthaftigkeit der Thematik. Und die hier geäußerten unterschiedlichen Sichtweisen auf das, was zu welchem Zeitpunkt gemacht werden sollte, bewegen sich auch durchaus im Rahmen der unterschiedlichen Einschätzungen, die es auch bei echten Experten außerhalb des Forums gibt - und die letztlich alle das Beste wollen. Insofern sehe ich kein Problem darin, dass wir uns auch hier über das austauschen, was im Moment alle bewegt.

      Wenn sich die Diskussionen dann bald wieder um Taktik, Stimmung im Stadion, Abstiegskampf... drehen, ist uns allen das sicher recht. Aber auch dann gilt: Wenn man sich nur noch über das diskutieren darf, was man selbst unmittelbar beruflich macht, dann können wir auch in den Zeiten nach Corona das Forum dicht machen.

    • frans hat einen neuen Beitrag "26.Spieltag Erzgebirge Aue - SV Sandhausen " geschrieben. 13.03.2020

      Zitat von Rec im Beitrag #5
      Das Gesundheitsamt fordert die Absage, nicht nur Aue selbst.


      Zumindest wenn man der Quellenlage im Post von Connor glauben darf, wurde ja gerade diese Empfehlung vom Gesundheitsamt nicht gegeben, sondern eben nur die aktuell übliche Variante "Spiel ohne Zuschauer".

      Falls (!) es tatsächlich so sein sollte, dass die Auer Verantwortlichen da aus zwar nachvollziehbaren, aber dennoch eigennützigen Gründen mehr draus machen wollten, dann finde ich das ziemlich daneben und unsolidarisch. Denn schließlich müssen andere Vereine jetzt am Wochenende auch durch die Geisterspiele und ansonsten auch durch Verletztenmiseren durch. Und generell versuchen die zuständigen Stellen (nicht nur im Fußball) in der sicherlich nicht einfachen Abwägung aller Randbedingungen die für Gesundheit, Wirtschaft und Gesellschaft besten Wege zu definieren. Da sollten dann nicht Einzelne aus individuellen Interessen heraus ausscheren.

Empfänger
frans
Betreff:


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