Zitat von tha1983 im Beitrag #1076War ja irgendwie klar, dass der Journalismus Gott sich nicht entblödet genüsslich einen Artikel zu schreiben, in dem er dem SVS ordentlich eins mitgibt. Irgendwann in der Vergangenheit ist wohl der Sandhäuser Sonnenkönig mit dem Sonnenkönig der Sprtabteilung der RNZ zusammen gerasselt. Ich weiß nicht, wen ich unsympathischer finde... JM trägt seine Befindlichkeiten zumindest nicht in die Öffentlichkeit. Ich glaube mittlerweile, dass die Wahrheit bei der Entlassung von KS irgendwo zwischen den Aussagen beider Seiten liegt: MK hat es mit einer kleinen Umstellung geschafft, das team etwas stabiler zu bekommen, Einsatz und Abstände waren geringer, das alles spricht nicht unbedingt für KS. Ich glaube einfach auch, daß dieser mit der Situation ein stückweit überfordert war und letztlich die Erfahrung fehlte, mit den Anforderungen zurecht zu kommen. Aber: das hätte man von Vereinsführungsseite her wissen können und hätte ihn nicht verbrennen müssen. Andererseits stand hinter der Verlängerung von KS als Chefcoach nichts negatives: man förderte einen langjährigen Mitarbeiter und gab ihm das Vertrauen, daß es nicht funktionierte ist schade, aber eben eine Tatsache! Der Stil der Entlassung ist schäbig, alles andere ist aber nachvollziehbar.
Vorweg: Wie schon gesagt, sehe ich die Systemumstellung, die MK vorgenomme hatte auch als richtig an. Aber: Man hat sich doch großteils mit fast der ganzen Mannschaft nur hinten reingestellt, nicht um das Spiel zu gewinnen, was eigentlich bei dem Abstand zur Spitze nötig gewesen wäre, sondern um ja nicht zu verlieren. Von einer kleinen Systemumstellung kann man da doch nicht sprechen. Mit der Mannschaft mit der man aufsteigen wollte/will? Bei einem Heimspiel. Das Ganze ist mit mehr als Glück, gerade so gut gegangen.
Aber nochmals bei der Verunsicherung, war das wahrscheinlich richtig.
Man stelle sich doch aber bitte mal vor, KS wäre noch Trainer gewesen und hätte die Mannschaft genau so spielen lassen. Dann hätte er mit dem gleichen Glück wahrscheinlich auch einen Punkt geholt. Ihn hätte man dann deswegen allerdings geköpft, nicht gelobt.
Sehe ich ähnlich. Fußball wird halt oft vom Ergebnis her erzählt: Da es 0:0 ausgegangen ist, kann man von großem Kampf, mehr Einsatz, etc. sprechen. Wenn wir verlieren, was auf jeden Fall darstellbar und nicht unverdient gewesen wäre, hätte der Coach halt zu wenig Zeit für einen größeren Einfluss gehabt. Ob man dann noch den Einsatz herausgestellt hätte? Ich glaube nicht.
Gegen Kassel hat es auch nicht am Einsatz gemangelt, sondern klare individuelle Fehler (u.a. 2x Elfmeter unnötig verschuldet) haben den Ausschlag gegeben. Ich erinnere mich da genauso an Szenen, wo sich die Spieler reingeschmissen und alles gegeben haben. Laut Stotz gab es dazu die beste Laufleistung der Saison – ist leider nicht öffentlich einsehbar. Bis zum 2:3 war das Spiel auch nicht so verkehrt. Nur: Da hat das entsprechende Spielglück, die 1,2 Paraden und der kaltschnäuziger Abschluss gefehlt. Ersteres war eben gegen Freiberg vorhanden.
Der Verein hat auch eine Verantwortung gegenüber seiner Mitarbeiter. Und da gehört sicherlich dazu, diese nicht dem Fraß vorzuwerfen. Was mit Kevin Stotz gemacht wurde ist nur die nächste Stufe der unempathischen und unmenschlichen Führung! Stotz hilft (!) dem Verein, nachdem Janßen abgehauen ist und führt die Saison mit guten Ergebnissen relativ geräusch- und problemlos zu Ende. Genauso hat er vorher im NLZ offensichtlich gut gearbeitet. Dann macht man ihn mit 35 Jahren zur dauerhaften Lösung. Ein junger Trainer, dem mit der Kaderplanung nicht nur nach außen hin eine große Last aufgebürdet wurde. Und das in seiner aller ersten Saison ohne große Erfahrung. Diesem Trainer traut man dann nicht mal fünf Spieltage lang und jagt ihn zum Hof. Wer glaubt, dass das eine Kurzschlussreaktion war, glaubt auch an den Weihnachtsmann. Kurz nach Spielende trennt man sich vom Trainer und nicht mal 24 Stunden nach der Mitteilung steht schon ein neuer parat. Da wird mindestens eine Woche schon verhandelt worden sein… zumal man das ohne jemanden in der Hinterhand in einer Englischen Woche nicht so macht.
Ich finde das absolut bodenlos, wie hier mit Kevin Stotz umgegangen wurde und dafür brauche ich auch keine Interna zu kennen. Wenn ich meinen eigenen Trainer, der vorher im NLZ gearbeitet und einen guten Monat Interimstrainer war, in seiner Art und Weise wie er arbeitet, auftritt und kommuniziert nicht einschätzen kann, dann bin ich in der sportlichen Leitung fehl am Platz. Wenn es dann nicht mal zum 5. Spieltag reicht…
Es wäre ein leichtes gewesen, sich bei Stotz zu bedanken und ihn wieder ins NLZ zu schicken, um dann einen erfahrenen Trainer zu holen. Aber nein, man lässt ihn ohne Rückendeckung allein und verbrennt ihn. Chapeau!
Zitat von 1916SVS im Beitrag #357Wenn ich das richtig gesehen habe, war Halbauer nicht in der Startelf oder im Kader und wurde im Vorbericht auch nicht als verletzt genannt. Vielleicht kommt es hier doch noch zu einem Abgang?
Im Stream hieß es, dass er verletzt/angeschlagen ist.
Das Statement des Vereins ist doch „nur“ die Antwort auf das Statement der Szene von vor ca. einem Monat: http://szene1916.de/zur-aktuellen-situat...vereinsfuehrung Dort kann ich weder „Gossen“-Sprache erkennen, noch bleibt es nur nebulös. Da muss sich dann jeder selbst ein Bild machen, wem er eher Glauben schenken mag. Bzw. wie schon angedeutet in persönlichen Gesprächen mit anderen Fans.
Zitat von Dauer-Fan im Beitrag #353Ist da unser U19-Stürmer Bürkle miteingerechnet (oder ist der weiterhin an Nöttingen ausgeliehen)?
Der scheint fix nach Nöttingen gewechselt zu sein, hat einen Vertag dort bis 2028 unterschrieben. Hat dort ehrlicherweise auch nicht viel gespielt in der Rückrunde. Vielleicht gab’s da auch eine Absprache im Zuge des Leonidis Transfers.
Sané könnte ja nicht nur zum Testen da sein, sondern generell zum Auffüllen des Kaders. Wenn man wirklich noch einen Stürmer holen will, dann ist das schon sinnvoll, wenn man bereits das geplante System einspielen kann. Auch wenn er nicht der Spieler ist, der dann tatsächlich da bleibt.
Bzgl. Lohkemper mache ich dem Waldhof keinen Vorwurf. Wenn die gleiche Geschichte umgekehrt abgelaufen wäre, würden wir auch versuchen so viel Ablöse wie möglich herauszuholen. Vielmehr finde ich es verwunderlich, dass Lohkemper selbst kurz vor Schluss so in die Offensive gegangen ist und den Wechsel zu uns forcieren wollte, obwohl da vertraglich noch gar nichts klar war. Aus seiner Sicht haben sich ausschließlich Nachteile ergeben, was ihm auch im Vorhinein klar gewesen sein müsste.
Bei Tasdelen muss man meiner Meinung nach aber berücksichtigen, dass er bisher noch einen Oberliga-Vertrag (vllt. mit leichten Anpassungen durch Aufstieg) hatte. Das heißt selbst ein Regionalligavertrag sollte (deutlich) besser sein als bisher. Großaspach wird nun auch keine gehobenen 3.Liga-Gehälter zahlen, d.h. oberes Regionalliga-Gehalt wird auf ähnlichem Niveau sein, was er in Aspach verdienen könnte.
Dazu kommt, dass er erst eine Regionalliga-Saison gespielt hat. Es könnte also besser sein, das bei uns zu bestätigen und hier seinen MW zu steigern als bei Aspach zu bleiben, wo er sich an die Liga anpassen muss und ihm zusätzlich vielleicht ein 3.Liga-Spieler vorgesetzt wird (je nachdem wie Aspach plant). Wenn er in Aspach schlecht/wenig spielt, wäre sein Markt für die 3. Liga wahrscheinlich nicht mehr vorhanden. Bei uns ist die Wahrscheinlichkeit vielleicht höher, die Leistungen zu bestätigen und dann zur Not im kommenden Jahr zu wechseln – bei vermutlich geringem finanziellen Risiko für ihn.
Zitat von tommy65 im Beitrag #73Da er noch Vertrag bis 27 hat, kostet er einiges oder es ist was vorgefallen. Warum sollte er eine Klasse tiefer wechseln, der wäre auch in der 3. Liga unterkommen. Aber alles reine Spekulation. Wenn er kommt, sollte er Paco ersetzen können
Ich nehme an, dass es eine Ausstiegsklausel gab, weil er ansonsten gar nicht mit uns hätte verhandeln dürfen. Es sei denn, da lief etwas nicht korrekt ab. Da die Mitteilung schon sehr leberwurstmäßig rüberkommt und über den SV nichts „schlechtes“ steht, würde ich davon ausgehen, dass da alles korrekt ablief. Pikant könnte dazu sein, dass Loviso vielleicht sogar in der Vertragsgestaltung beim Waldhof noch beteiligt war. Zumindest wird er das ein oder andere Detail gekannt haben.
Nichtsdestotrotz wird er nicht günstig zu haben gewesen sein. Der ein oder andere Verkauf wird dann wahrscheinlich auch schon stehen. Oder bspw. der Vertrag von Testroet war deutlich höher dotiert, sodass hieraus Gelder frei wurden. Vielleicht bringt ja mal die Presse etwas Licht ins Dunkle.
Es ist ja auch noch mal ein Unterschied, ob man ein Team während der Saison übernimmt, wo man ohnehin nicht so viele Änderungen vornehmen und nur an einzelnen Stellschrauben drehen kann. Oder ob man eine ganze Vorbereitung mit Neuzugängen, Neuausrichtung, etc. zu managen hat. Da haben wir mit Kleppovits nun auch nicht so gute Erfahrungen gemacht. Deshalb: Traut man Stotz zu, dauerhaft erfolgreich zu sein? Oder sieht man in ihm (zunächst noch) eine Art Feuerwehrmann?
Ich finde nicht, dass da die Antwort auf der Hand liegt. Aus meiner Sicht eine alles andere als einfache Entscheidung. Vor allem, weil man immer einen „Schattentrainer“ im Verein hätte, wenn man sich erstmal gegen Stotz entscheidet.
Das dümmste aus meiner Sicht wäre, wenn jetzt wieder der halbe Kader und der Trainer ausgetauscht wird. Dann bräuchten wir wieder mindestens 2-3 Monate bis sich das Ganze findet. Die Mannschaft soll sich weiter einspielen, zusammenfinden und dann kann man nächste Saison wieder angreifen. 4-5 Transfers wären für mich das Maximale. Die Spieler unterperformen zur Zeit, was sicherlich sowohl mit der personellen Situation als auch mit dem Selbstvertrauen zusammenhängt. Wenn man nächste Saison gestärkt angreift und auf einer Welle reiten kann, werden dieselben Spieler auch wieder ganz andere Leistungen zeigen können. Das haben sie zum Ende des letzten Jahres schon gezeigt.
Und natürlich hat auch das Verletzungspech Einfluss auf die Leistung. Viele Spieler mussten schon direkt nach ihren Blessuren wieder einspringen. Das hemmt Leistung und führt zu Folgeverletzungen, das lässt sich nicht wegdiskutieren. Der Bayern-Vergleich hinkt deutlich, so stark ist unser Kader im Vergleich zum Rest der Liga erstens nicht und zweitens würde es bei denen auch eng werden, wenn dauerhaft 10-15 Spieler ausfallen würden.